Beim Arbeiten am Computer sorgt nicht nur der PC für hohe Kosten

Strom

2. Oktober 2012

Wenn es um die Stromkosten beim Computereinsatz geht, lohnt ein Blick auf die
Peripheriegeräte wie Drucker, Monitor, Lautsprecher und Scanner.

Ob man seinen Computer ausschließlich privat nutzt oder zusätzlich für berufliche
Zwecke einsetzt, es fallen stets Kosten für Strom an. Der PC selbst ist allerdings ist
nicht der einzige Stromverbraucher, bei dem man genau hinsehen muss.

Rund um den PC sind Geräte wie Monitor, Drucker, Lautsprecher, Scanner, WLAN-
Router, externe Festplatten, Webcam usw. im Einsatz. Wie beim Kauf des PCs
selbst ist es von Bedeutung, auf eine hohe Energieeffizienz bei Peripheriegeräten zu
achten.

Höherer Kaufpreis – niedrigere Stromrechnung

strom Beim Arbeiten am Computer sorgt nicht nur der PC für hohe KostenZum Teil muss man dann zwar einmalig etwas mehr Geld ausgeben, doch
angesichts der heutigen Preise für Strom ist es wichtiger denn je, sich nicht auf
den Anschaffungspreis zu fixieren. Letztlich profitiert man dabei nicht allein bei den
Stromkosten. Ist man etwa beim Kauf eines Druckers bereit, mehr zu investieren,
zahlt man meistens weniger für Tinte bzw. Toner.

Statt eines „normalen“ Druckers kann man sich auch einen All-in-One-Drucker
zulegen, der zusätzlich als Scanner, Faxgerät und Fotokopierer eingesetzt werden
kann. Dies hilft besonders bei den Stand-by-Kosten sparen. Überhaupt sollten die
Stand-by-Kosten für Strom besondere Beachtung finden.

Durch Stand-by-Funktionen keinen Strom verschwenden
Manchmal ist die Stand-by-Funktion nützlich, aber oft bleibt ein Gerät in Bereitschaft,
wenn man es besser ausschalten sollte. Mitunter gibt es leider gar keinen echten
Ausschalter mehr. Wird sogar Strom verbraucht, wenn der Power-Schalter auf „off“
steht, hilft zuletzt immer, das Gerät vom Stromnetz zu trennen. Anstatt jeweils den
Stecker zu ziehen, kann man einzeln schaltbare Steckdosen verwenden und so
mittels eines Schalters das betreffende Gerät bequem vom Netz trennen.

Mittels solcher schaltbaren Steckerleisten lassen sich auch Netzteile aller möglichen
Geräte vom Stromnetz trennen, wenn diese nicht benötigt werden. Das ist
insbesondere für Ladegeräte aller Art zu empfehlen. Stromspareinstellungen bietet
nicht nur das Betriebssystem des Computers. Manches Zubehör verfügt über eigene
integrierte Stromsparfunktionen.

Am wenigsten Strom benötigen Geräte, die in der Wohnung gar nicht vorhanden
sind. Gut verzichten lässt sich beispielsweise auf einen Anrufbeantworter. Zahlreiche

Telefonanbieter bieten nämlich eine Mailbox-Funktion, wie sie im Mobilfunk
völlig selbstverständlich ist. Das bedeutet, dass einem die Funktionen eines
Anrufbeantworters zur Verfügung stehen, auch wenn man kein extra Gerät dafür
anschafft. Manche WLAN-Router können ebenfalls die Rolle des Anrufbeantworters
sowie des Faxempfängers übernehmen.

Lesen Sie weiter:
- So viel Strom verbraucht das Rheinland
- www.lekker-energie.de/
- Debatte über steigende Ökostrom-Preise

So kocht man mit Strom/Gas billiger

Strom

18. September 2012

mit strom kochen So kocht man mit Strom/Gas billigerDie Küche bleibt kalt ohne Strom oder Gas. Billiger wird es durch Maßnahmen zum
Energiesparen.

Wer die Möglichkeit hat, Erdgas zu verwenden, kann von einem Elektroherd auf
einen Gasherd umsteigen. Vorteile bietet ein Gasherd schon beim Kochen, aber
gerade auch bei den Betriebskosten punktet der Gasherd.

Das gilt auch, wenn man seinen Anbieter wechselt, um billiger Strom zu beziehen.
Wer auf Strom beim Kochen und Backen angewiesen ist, sollte selbstverständlich
einen Strom Preise Vergleich durchführen und den Wechsel in einen günstigeren
Tarif prüfen.

Die Wahl des Herdes beeinflusst den Energiebedarf

Bei der Wahl des Herdes bietet sich ebenfalls die Chance, bei den Energiekosten zu
sparen. Ein herkömmlicher Elektroherd mit Gusseisenplatten schneidet im Vergleich
mit anderen elektrisch betriebenen Herden schlecht ab.

Eine Alternative stellt ein Herd mit Glaskeramik-Kochfeld dar. Nicht nur die
Energieeffizienz ist hier besser, die Reinigung nach dem Kochen geht viel leichter
von der Hand. Wer gerade erst einen Strom Preise Vergleich hinter sich hat,
favorisiert möglicherweise einen Induktionsherd. Die Energieersparnis ist hierbei
zwar besonders hoch, aber der Anschaffungspreis ist vergleichsweise hoch. Zudem
benötigt man spezielles Kochgeschirr.

- Lesen Sie auch: Strom sparen ist bürgerpflicht und mit Technik Energie sparen

Strom sparen durch geschickte Gerätewahl

Manchmal ist es das Beste, den Elektroherd gar nicht erst einzuschalten, auch wenn
man nach einem Tarifwechsel schon billiger Strom bezieht als vorher. Wasserkocher,
Eierkocher, Toaster, Kaffeemaschine und Mikrowelle helfen in Haushalten mit
Elektroherden sparen.

Ihr Strombedarf ist zwar nicht gerade niedrig, doch in vielen Fällen immer noch
niedriger als mit einem Elektroherd. Mit den jeweiligen Vorteilen sollte man
sich einmal in Ruhe beschäftigen, hier sei nur ein Beispiel genannt: Gerade
zum Aufwärmen kleiner Portionen lässt sich mit der Mikrowelle gegenüber dem
Aufwärmen im elektrischen Backofen Strom sparen.

Auf Energieeffizienz kommt es überall an

Billige Strompreise nach Tarifwechsel hin oder her – beim Kauf all dieser elektrischen
Geräte auf die Energieeffizienz zu achten, zahlt sich aus. Später im Alltag gibt es
aber noch viel, was man tun kann, um die Stromkosten zu verringern.

So sollte die Topfgröße stets zur Größe der Kochplatte passen. Bei hohen
(schmalen) Töpfen kommt man gegenüber breiten Töpfen mit weniger Strom bzw.
Gas aus. Zudem empfiehlt es sich, durchsichtige Topfdeckel zu verwenden, weil man
dann zwischendurch seltener die Deckel abnehmen muss.

Strom/Gas billiger zu bekommen, ist jedenfalls kein Grund, in diesem Punkt zu
großzügig zu sein. Bei Elektrobacköfen sollte man dementsprechend lieber durch die
Glasscheibe gucken, statt einfach die Klappe zu öffnen. Gerade bei Backöfen lässt
sich übrigens die Nachwärme zur weiteren Zubereitung wirksam ausnutzen. Dadurch
wird zwar Strom/Gas nicht billiger, doch man spart viel Energie und somit Geld.

Sollte jeder seinen Energie Tarif auswendig kennen?

Energie

24. Juli 2012

Im Kopf haben muss man die Konditionen des eigenen Energietarifs nicht, aber man sollte immer wieder mal einen neuen Stromtarifvergleich durchführen.

Auswendig zu lernen, wie der eigenen Energie Tarif aufgebaut ist, lohnt sich nicht. Andererseits ist es sehr zu empfehlen, sich mit Stromtarifen zu beschäftigen. Ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Geld man für elektrische Energie ausgibt und was man dafür jeweils bekommt, schadet nicht.

Viele Verbraucher wissen nicht einmal ungefähr, was sie pro Jahr beim Strom kaufen bezahlen. Dann ist es kein Wunder, dass Sparmöglichkeiten falsch eingeschätzt werden.

Ein neuer Energie Tarif ist leicht gefunden

Noch einfacher als die meisten Energiesparmaßnahmen ist es, Stromanbieter zu vergleichen und in einen Tarif für billigen Strom zu wechseln. Damit sollte man nicht warten, bis man zu Sparmaßnahmen im Haushalt gezwungen ist, denn günstige Strom Tarife eröffnen neue finanzielle Spielräume – man kann sein Geld anderweitig ausgeben und mehr von haben.

In Deutschland hat heute jeder die Möglichkeit, Stromvergleiche anzustellen und dann gegebenenfalls in einen Energie Tarif zu wechseln, in dem er weniger Geld für die gleiche Strommenge bezahlt. Es gibt Haushalte, die dadurch Jahr für Jahr Hunderte von Euro sparen.

Dafür ist es allerdings wichtig, sich nicht nur einmal mit Alternativen zum aktuellen Energie Tarif zu befassen, sondern immer wieder mal Preise zu vergleichen. Wo heute Stromtarife billig sind, können sie morgen im Vergleich zu den Wettbewerbern vor Ort teuer sein. Es wäre völlig übertrieben, monatlich Stromvergleiche anzustellen, doch einmal im Jahr kann man sich die kleine Mühe ruhig machen.

Es zählt nicht allein der Preis

Dabei sollte es allerdings nicht allein darum gehen, preiswert Strom zu erhalten. Der Service eines Energieversorgers sowie die vertraglichen Konditionen sind ebenfalls wichtige Kriterien für die Tarifwahl. Tarife ohne lange Vertragslaufzeit sind grundsätzlich vorteilhaft für den Verbraucher, da der Kunde so nicht in einem Tarif bleiben muss, der ihm nicht mehr zusagt.

Die Sicherheit der Energieversorgung ändert sich beim Wechsel in einen neuen Energie Tarif übrigens nicht. Falls das erforderlich sein sollte, übernimmt sofort der örtliche Grundversorger die Belieferung mit Strom. Dabei entstehen keine Lücken in der Versorgung, solch ein Wechsel erfolgt nahtlos.

Generell sind zu keiner Zeit Verhaltensänderungen bei der Nutzung elektrischer Energie im Haushalt nötig, wenn man seinen Tarif oder Anbieter wechselt. Selbst am Tag der Umstellung fließt der Strom unterbrechungsfrei.